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Wohltätige Aktion kehrt zurück

Die „Löwenmama“ ist wieder da

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"Löwenmama" Susanne Saage und Geschäftsführer Dietmar Larusch präsentieren den Gabentisch im Spielwarengeschäft Larusch.

© Foto: Otto

Höxter (mo) – Fleißig wie Weihnachtsmann und Christkind zusammen ist die „Löwenmama“: Seit mittlerweile 19 Jahren bringt sie Kinderaugen in den Krankenhäusern der Region und über deren Grenzen hinaus zum Leuchten. Im Zuge ihrer wohltätigen Aktion zieht Susanne Saage aus Sommersell durch Kliniken in ganz Deutschland und befragt kranke Kinder und auch deren Geschwister nach ihren Weihnachtswünschen.
Die Sammlung an Wunschzetteln ergibt in jedem Jahr eine vielfältige Palette, welche sich auf den Geschenketischen der helfenden Geschäfte ausbreitet, von Puppen und Spielzeugautos über Brettspiele bis hin zu Konsolen und Laptops. Diese Geschenke können von wohltätig gestimmten Kunden gekauft werden, um pünktlich zur Bescherung von der „Löwenmama“ und ihren freiwilligen Helfern in den Krankenhäusern verteilt zu werden. Inzwischen werden 55 Kliniken mit Gaben beschert; von Kassel bis Hameln, von Hamburg bis München, von Sylt bis in den Schwarzwald. Was klein in der Uni-Klinik Göttingen begann, hat inzwischen ganz Deutschland erreicht. Traditionell startet die Aktion im Spielwarengeschäft Larusch in Höxter; dort stand der erste Gabentisch. Wie die „Löwenmama“ gern selbst sagt: „Dietmar Larusch war der Erste, der mir wirklich von Anfang bis Ende zuhörte und sich entschloss, zu helfen.“
Viele weitere Geschäfte folgten. Geschenk-Tische finden sich etwa in Geschäften aus Höxter, Steinheim, Nieheim, Beverungen, Holzminden und Detmold, aber auch in Braunschweig, Leipzig und Bielefeld.
„Wir konnten bisher jeden Wunsch erfüllen“, so die überglückliche „Löwenmama“.
Die Resonanz in der Bevölkerung ist seit jeher überwältigend: Viele Menschen erkundigen sich bereits weit im Voraus nach den Geschenke-Tischen. Laufen wird die Aktion wie stets bis Heiligabend.
Susanne Saage setzt sich Jahr für Jahr mit Leib und Seele für ihr Projekt ein; sie weiß aus erster Hand, wie es ist, wenn das eigene Kind schwer erkrankt im Krankenhaus liegt. Ihr Sohn Moritz erkrankte an Leukämie und wurde in der Uni-Klinik Göttingen behandelt. Dort wurde auch Susanne Saages Spitzname „Löwenmama“ geprägt und ihre Motivation für ihre wohltätige Aktion geweckt.
Weitere Informationen finden Interessierte unter www.aktion-loewenmama.de.
Vor kurzem startete übrigens auch „Paten fürs Leben“, ein weiteres Projekt von Susanne Saage. Hierbei widmet sie sich mithilfe von Kindern den Senioren. Ausgangspunkt der Initiative ist das st. Gymnasium Steinheim, wo sich Schüler bereit erklärten, Senioren zu besuchen – soweit dies unter gegebenen Umständen möglich ist, wie sich von selbst versteht. Die „Löwenmama“ hofft, dass auch dieses Projekt Fahrt aufnehmen wird.

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