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Tag des Sports in Holzminden

2000 begeisterte Teilnehmer

Holzminden (ozv) - „Es ist wirklich sehr schade, dass uns der Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Ich hätte zu gerne gesehen, was hier im Liebigstadion losgewesen wäre bei strahlendem Sonnenschein.“

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Die Tanzgruppe TanzArt des MTV 49 Holzminden meets THW Höxter (von links): Svenja Gola, Sally Zummach, Diana Brandt, Petra Brandt, Luisa Kappmeier und Maline Rieger.

© Foto: THW Höxter

Bernd Wiesendorf, Vorsitzender des Kreissportbundes Holzminden, brachte auf den Punkt, was mehr als 2.000 Sportinteressierte, die trotz des schlechten Wetters in die Sportanlage Liebigstraße in Holzminden gekommen waren, am Tag des Sports des Landes Niedersachsen gedacht haben.
Die teilnehmenden Vereine, die mit Vorführungen auf der Bühne und an ihren Infoständen für ein vielseitiges Programm gesorgt haben, waren mit großem Eifer dabei. Das gefiel auch Stephan Manke, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, der sich beim Rundgang mit allen Ehrengästen durch die Sportanlage Liebigstraße begeistert zeigte.

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Eskrima, die interessante, abwechslungsreiche, philippinische Kampfsportart mit einem hohen Anteil an Selbstverteidigung gegen unbewaffnete und bewaffnete Angreifer, präsentierten die Mitglieder der Abteilung Doce Pares Eskrima um Übungsleiter Stefan Rössel (links) vom MTV Altendorf.

© Foto: Schwannecke


Manke hatte gemeinsam mit Professor Dr. Wolf Rüdiger Umbach, Präsident des Landessportbundes, und Holzmindens Bürgermeister Jürgen Daul den zum ersten Mal vom Kreissportbund Holzminden ausgerichteten Tag des Sports eröffnet. Daul unterstrich die Bedeutung des Ehrenamtes und bezeichnete die Sportvereine als „beeindruckendes Beispiel bürgerschaftlichen Engagements.“ Bernd Wiesendorf, Vorsitzender des Kreissportbundes Holzminden, sprach allen Vereinen seinen aufrichtigen Dank aus für ihr außergewöhnliches Engagement aus. Genauso dankte er seinem Vorstand und dem Organisationsteam des Kreissportbundes, namentlich mit Benjamin Bayoud und Damian Leszcynski an der Spitze. Ein besonderes Dankeschön richtete er an die Institutionen Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Johanniter und Polizei, die als Beiprogramm verschiedene Fahrzeuge ausgestellt hatten und umfassend informierten. Mit einer Vorführung auf dem Sportplatz zeigte die Jugendfeuerwehr, wie eng Sport und Rettungsdienst verbunden sind, denn Schnelligkeit und Ausdauer sind auch bei den Einsatzkräften gefragt.

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Spielerisch erlebten die Kleinen die Abenteuer der Stoff-Figuren Hoppel und Bürste, die Frau Eule einen Besuch abstatten wollen. Die sportlichen Aufgaben schafften auch (vorne von rechts) Jenna, Ayla und Sarah, so dass sie mit einer Urkunde belohnt wurden.

© Foto: Schwannecke


Axel Bergmann, Vorstandsmitglied im Kreissportbund Schaumburg, führte eloquent durch das Programm. Leider konnten aufgrund des Regens nicht alle geplanten Vorführungen stattfinden.
Die Besucher genossen die ungezwungene Atmosphäre an den Ständen und nutzten die Gelegenheit, einmal Sportarten kennenzulernen, die nicht so im Rampenlicht stehen. Wie zum Beispiel Frisbee, das nicht nur am Strand im Urlaub Spaß macht, sondern auch im fairen Wettstreit – ohne Schiedsrichter – um Punkte gespielt werden kann. Die Speedy Cups vom MTV Boffzen gaben die Chance, selbst einmal auszuprobieren, wie schnell man die kleinen Plastikbecher stapeln kann und richteten dabei sogar ein Turnier für die Gäste aus. Auf großes Interesse stießen auch die Vorführungen verschiedener Kampfsporttechniken auf der Bühne.

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Frisbee-Cracks vom FC Eintracht Polle. 

© Foto: Schwannecke


Aber auch die ganz kleinen Besucher kamen auf ihre Kosten, konnten sie doch bei verschiedenen turnerischen Übungen spielerisch das Mini-Sportabzeichen absolvieren. Immer dicht umlagert war auch die einer Hüpfburg ähnelnde Bungee-Run-Anlage von Projekt Begegnung, bei der es galt, gegen die Kräfte des Seils anzurennen. Dass man mitten in einem Sportstadion auch Tauchen gehen kann, bewiesen die DLRG-Ortsgruppen aus dem Landkreis Holzminden. Sie hatten ein Schwimmbecken aufgebaut und ein Schnuppertauchen ermöglicht.
Da der Regen im Laufe des Nachmittags immer stärker wurde, entschlossen sich die Organisatoren vom Kreissportbund, die Veranstaltung etwas eher zu beenden, wofür alle Verständnis zeigten.

 

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