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Pressemitteilung CDU Höxter

4. Frühschoppen des Ortsverbandes Höxter

Höxter (ozv) - Eine gut besuchte Veranstaltung des CDU-Ortsverbandes Höxter mit zwei unterschiedlichen Themenbereichen und Referenten:

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(v.l.) Klaus Knetschke, Christian Schneider, Ilona Drüke, Alexander Busse, Willi Busse.

© Foto: CDU Höxter

Vater Willi und Sohn Alexander Busse stellten den Besuchern ihre moderne Biogasanlage in Albaxen vor. Hier wird der anfallende Mist, die Gülle, Futterreste und Mais vergoren. Das entstandene Gas treibt einen Motor an, welcher mit einem Dynamo Strom erzeugt, der in das Stromnetz eingespeist wird. Die entstehende Wärme wird an Firmen im Gewerbegebiet Albaxen-Stahle abgegeben. Mittlerweile werden auf dem Hof größere Erweiterungsmaß-nahmen in mehrfacher Millionenhöhe durchgeführt, um weiteren Bedarf an Wärme abzudecken. Die Aufträge für die Baumaßnahmen wurden an regionale Firmen vergeben. Beachtenswert ist, dass die gesamte Familie Busse diese umfangreichen Aufgaben, die ein solches Projekt mit sich bringt, in Zusammenarbeit mit weiteren Helfern auf dem Hof bewältigt.
Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Kreisverband Höxter wurde durch Christian Schneider und Klaus Knetschke vertreten. Anhand der mit Höxter in etwa gleichzusetzenden Stadt Lemgo wurde den Zuhörern zunächst die dort herrschenden Fahrverhältnisse aus Sicht eines Fahrradfahrers geschildert und wie man durch verschiedene Maßnahmen optimale Fahrbedingungen für die immer größer werdende Fahrradgemeinschaft erzielen kann.
Für die Stadt Höxter kann momentan keine optimale Beurteilung erfolgen. Das kam u.a. auch bei der in den letzten Monaten  im Ortsausschuss Höxter, bei der Ortsbegehung Albaxer Straße sowie in zahlreichen Gesprächen mit Bürgern und den Vertretern der Bürgerinitiative viel diskutierten Sicherheit in diesem sensiblen Bereich ausgiebig zur Sprache. Der ADFC Höxter machte dazu Aussagen, die bei anstehenden Entscheidungen unbedingt mit einfließen sollten. Kritisiert wurden auch verschiedene Plätze in der Stadt, die bei Touristen und Einheimischen keinen positiven Eindruck hinterlassen; dazu gehören auch  vorhandene Fahrradboxen im Bahnhofsbereich, die sich  in einem desolaten Zustand befinden, ja, es wachsen sogar kleine Sträucher aus den Einstellboxen. Die Pflege und Wartung obliegt der Stadt Höxter.
Viele kleine Punkte, Anregungen und Maßnahmen in naher Zukunft müssen und können dazu beitragen, dass aus Höxter eine fahrradfreundliche, eine erlebens-und lebenswerte  Stadt für Touristen und Einheimische wird. Dazu hat die Veranstaltung einen Beitrag leisten können.

Ilona Drüke
CDU-Stadtverband Höxter

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