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Reger Austausch beim Netzwerk-Treffen

Ausstellung „Was uns verbindet“ mit symbolischem Charakter

Dringenberg (ozm) - „Es ist zwar noch kein wirkliches Jubiläum, doch wir sind schon ein wenig stolz, dass wir uns bereits zum zehnten Mal in dieser Runde treffen“. Kreisdirektor Klaus Schumacher brachte seine Freude zum Ausdruck, dass das Netzwerktreffen der Kulturakteure erneut mit großer Beteiligung stattfinden konnte, diesmal im Historischen Rathaus in Dringenberg.

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Das zehnte Netzwerktreffen der Kulturakteure im Historischen Rathaus Dringenberg stand ganz unter dem Motto der gleichnamigen Ausstellung des Kunstvereins ArtD Driburg: „Was uns verbindet“. Über die rege Beteiligung freuten sich (von links) Kreisdirektor Klaus Schumacher, Kulturmanagerin Bernadett Walker, Vereinsvorsitzende von ArtD Driburg Cornelia Appel, stellvertretende Bürgermeisterin Christa Heinemann und Johannes Georg, Vorsitzender des Heimatvereins Dringenberg.

© Foto: Kreis Höxter

Bei der Begrüßung unterstrich er genauso wie Bad Driburgs stellvertretende Bürgermeisterin Christa Heinemann die Bedeutung der Kultur und das große Engagement der Künstlerinnen und Künstler. „Wir brauchen uns mit den vielfältigen Angeboten nicht hinter den Großstädten zu verstecken“, so Schumacher, „auch bei uns auf dem Land ist immer was los.“ Umso wichtiger sahen es beide an, dass ein reger Austausch der Kulturakteure aus dem ganzen Kreisgebiet stattfindet.
Bernadett Walker, Kulturmanagerin des Kreises Höxter, wies darauf hin, dass vom 4. bis 6. Oktober 2019 zum ersten Mal ein Kunstmarkt veranstaltet wird. Das Kulturbüro des Kreises Höxter und die evangelische Weser-Nethe-Kirchengemeinde Höxter bieten dabei unter dem Motto „KunstRaumKirche“ in der Höxteraner Marienkirche lokalen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Wichtig ist uns, dass es ein Kunstmarkt der bildenden Kunst und kein Kunsthandwerkermarkt wird. Ziel ist es, das kreative Potential der Region sichtbar zu machen, Einblicke in die lokale Kunstszene zu ermöglichen und Kunst im ländlichen Raum erlebbar zu machen“, so Walker.
Christine Longère als Vorsitzende vom Forum Anja Niedringhaus, das im Tillyhaus in Höxter ein Museum für die in Afghanistan ermordete Fotografin einrichten will, stellte die Aktion „Künstler fAN“ vor. Mit dieser Idee soll um Unterstützung für ihr Vorhaben geworben werden. „Bildende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, die sich beteiligen möchten, sind aufgerufen, bis zum 1. Dezember ein Werk zu stiften“, erläuterte Longère. „Die zur Verfügung gestellten Arbeiten werden dokumentiert und am Dienstag, 18. Dezember 2018, um 19.30 Uhr im Historischen Rathaus Höxter versteigert.“ Als Auktionator wurde Erwin Grosche gewonnen. Der Erlös ist komplett für das Forum Anja Niedringhaus bestimmt.
Cornelia Appel, Vorsitzende des Kunstvereins ArtD Driburg, stellte einzelne Werke der aktuellen Ausstellung „Was uns verbindet“ gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern Uwe Schramm, Albert Schriefer, Heiner Stiene, Charlotte Heuel und Ingrid Heuchel vor. Besonders die Einblicke in deren verschiedene Arbeitsweisen stießen dabei auf großes Interesse. Dieses hatte auch die im Vorfeld des Netzwerktreffens vom Heimatverein Dringenberg angebotene Führung durch die Burg Dringenberg erregt. Zahlreiche Teilnehmer nutzten die Chance, unter fachkundiger Führung von Wolfgang Wiechers-Wenta die Heimatstuben, Rittersäle und die naturkundliche Ausstellung kennenzulernen.

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