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Herbsttagung der Heimatpfleger im Kreisgebiet

Brigitte Brand zur Stellvertretenden Kreisheimatpflegerin gewählt

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Auf der Versammlung (v.l.): Ulrich Pieper, Brigitte Brand und Hans-Werner Gorzolka.

© Foto: privat

Brakel (ozm) - Auf Einladung von Kreisheimatpfleger Hans-Werner Gorzolka trafen sich mehr als 70 Ortsheimatpfleger, Chronisten und Vorsitzenden der Heimatvereine im Kreis Höxter im Kreisberufskolleg Brakel zu ihrer diesjährigen Herbsttagung. Und als Ergebnis dieser Tagung steht fest: Die Führung der Heimatpflege im Kreis Höxter wird weiblicher; denn mit Brigitte Brand aus Hagedorn wurde erstmals eine Frau zur Stellvertretenden Kreisheimatpflegerin im Kulturland Kreis Höxter gewählt. Dass die Wahl einstimmig ausfiel, ist sicherlich dem hohen Ansehen und der Fachexpertise der Kandidatin geschuldet; denn sie bringt langjährige Erfahrung als Heimatvereinsvorsitzende in Hagedorn und als Mitglied der Kreisbewertungskommission „Unser Dorf hat Zukunft“ in das neue Amt mit.
Dem scheidenden Stellvertreter Ulrich Pieper aus Nieheim, der dieses Amt 30 Jahre lang bekleidet hatte, galt der besondere Dank der Versammlung für seinen unermüdlichen Einsatz für die Belange der Heimatpflege. Er wird - wie er selber ankündigte- allerdings kaum kürzer treten; denn er hat sich vorgenommen nach Anerkennung der „Nieheimer Flechthecken“ als Immaterielles Kulturerbe auf NRW-Ebene auch mit Nachdruck an der bundesweiten Prämierung zu arbeiten.
Auf der Tagesordnung stand außerdem ein aufschlussreicher Vortrag von Projektreferent Ansgar Steinökel über das Projekt „Zukunftsfit Wandern im Kreis Höxter“. Steinökel kündigte an, dass bereits im Frühjahr 2019 die Beschilderung der nach Qualitätskriterien ausgewählten Wanderwege erfolgen wird.
Umfassende Informationen zum Heimatförderprogramm des Landes NRW schlossen sich an, wobei bereits eine Reihe der Teilnehmer von erfolgreichen Bewerbungen zum Förderbaustein „Heimatscheck“ berichteten. Ergänzend hierzu händigte Hans-Werner Gorzolka allen Teilnehmern umfangreiche Unterlagen und Hinweise zu den Fördermöglichkeiten des Landes aus und verband dies mit dem Wunsch, hiervon regen Gebrauch zu machen. „Das Geld liegt zwar nicht auf der Straße; aber die augenblicklichen Rahmenbedingungen für Projekte in der Heimatpflege sind so gut, dass es sich ernsthaft lohnt, in den Vereinen und Dorfgemeinschaften die Köpfe zusammen zu stecken, Projektideen zu entwickeln und diese mit Fördergeldern zügig umzusetzen.“

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