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Neujahrsempfang in der Stadthalle

Bürgermeister vergibt Heimatpreise

Von Barbara Siebrecht
Höxter - In seiner Begrüßungsrede zum neuen Jahr blickte Bürgermeister Alexander Fischer beim Neujahrsempfang auf die Projekte der Stadt zurück, die im vergangenen Jahr abgeschlossen werden konnten, wie die Sanierung des Freibades oder die neue Rettungswache.

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Die Preisträger Margret Golüke-Knuhr und Diego Krämer (für den Förderverein Godelheim), Godehard und Josef Christoph (für die AG Dorfgemeinschaft Lüchtringen) und Annette und Dr. Thomas Gürttler (Hausrenovierung) erhielten den Preis von Bürgermeister Alexander Fischer.

© Foto: Siebrecht

Er stellte die vom Rat verabschiedeten Investitionen für 2020 vor, wie die Ausstattung von Feuerwehr und Rettungsdienst, die Erweiterung der offenen Ganztagsgrundschulen und den Ausbau von Straßen und die Erweiterung der Gewerbeparks. Er lobte ausdrücklich den Zusammenhalt der Bürger wie beim Unwetter am 14. Oktober 2019 und das vielfältige Engagement der Menschen, die ehrenamtlich Wesentliches dazu beitragen, dass die Stadt Höxter lebens- und liebenswert ist und bleibt. Drei besondere Projekt, die die Jury aus Vertretern der im Rat vertretenden Parteien ausgewählt hatte, würdigte er mit dem Heimatpreis der Stadt Höxter.
„Mit dem Preis zeichnen wir herausragende zukunftsorientierte Projekte, beispielhafte Beiträge zum Erhalt und zur Sichtbarmachung unseres kulturellen Erbes und Beiträge zur Attraktivitätssteigerung der Ortschaften aus, die mit großem ehrenamtlichem Engagement in unserer Stadt umgesetzt werden oder umgesetzt worden sind. Das Preisgeld wird durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW zur Verfügung gestellt“, erläuterte der Bürgermeister.
Das Projekt „Naschgarten für Jedermann“ des Förderverein Godelheim e. V. wurde als Träger des ersten Heimatpreise vorgestellt. Der Förderverein ist seit drei Jahren in der Pflege des Tretbeckens engagiert, hat benachbart eine Blühwiese angelegt und gemeinsam mit den Werkstätten am Grünenberg einen Naschgarten mit vier Hochbeeten gebaut. In den Hochbeeten wird Gemüse und Obst generationenübergreifend angebaut. Der Nutzgarten steht allen Besuchern offen und stärkt als gemeinsames Projekt die Dorfgemeinschaft und die Verbindung zwischen den Generationen. Die Werkstätten am Grünenberg erstellten den Holz-Zaun und lieferten das Holz für die Hochbeete.
Der zweite Heimatpreis ging an das Ehepaar Annette und Dr. Thomas Gürttler, für die Sanierung, Restaurierung und energetische Sanierung eines historischen Gebäudes im Stadtkern Höxters. Mit Erwerb des Hauses Stummrige Straße 35 im Jahr 2010 begann für Ehepaar Gürtler eine spannende Bauphase, bei der Gebäudereste entdeckt wurden, die vermutlich aus dem 13-14. Jahrhundert stammen. Bei der Sanierung achteten die Hauseigentümer besonders auf die Wiederherstellung historischer Bauelemente und die Verwendung von heimischen, nachhaltigen Baustoffen in vorbildlicher Weise. Das Projekt ist ein herausragendes Beispiel für den Erhalt und die Sichtbarmachung des kulturellen Erbes der Stadt Höxter
Der dritte Heimat-Preis wurde für die Errichtung einer Begrüßungstafel durch die AG Dorfgemeinschaft Lüchtringen vergeben. Mit Zustimmung des Ortsausschusses hat die Dorfgemeinschaft Lüchtringen, bestehend aus Godehard Christoph, Josef Christoph, Werner Harten, Jürgen Heine und Björn Rydlewski, eine aufwendige und haltbare Begrüßungstafel am Ortseingang errichtet. Das Begrüßungsschild mit einer Größe von 2,5 m x 5 m wurde aus heimischen Baustoffen hergestellt und ist beleuchte. Finanziert wurde die Begrüßungstafel mit Mitteln der Ortschaftsinitiative und Spenden lokaler Firmen. Über 250 Stunden ehrenamtlicher, körperlicher Arbeit der Preisträger stecken in diesem Gemeinschaftswerk, dass so gut gefällt, dass ein zweites am Ortseingang Heuweg errichtet werden soll.

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