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Kostenlos Blumensamen verteilt

Die Region Hochstift blüht auf

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Damit die Region brummt, ziehen die Städte an einem Strang: Matthias Peitsch (Marienmünster), Olaf Klahold (Nieheim), Miriam Altemeier (Warburg), Bürgermeister Hermann Temme, Klimaschutzmanager Hendrik Rottländer (Brakel), Ansgar Grawe (Willebadessen), Martin Kölczer (Bad Driburg); Manfred Rickhoff (Innogy), Thomas Schwingel (Höxter) und Marion Wessels (Altenbeken).

© Foto: Stadt Brakel

Brakel (ozm) - Vielen ist es bereits durch die Medien oder die eigene Wahrnehmung bekannt: Die Insektenpopulation geht stark zurück. Allein von den 364 in NRW heimischen Wildbienenarten sind bereits 45 Arten ausgestorben. Das sind besorgniserregende Zahlen, denn Insekten sind für viele Ökosysteme unverzichtbar.
Grund genug für die Stadt Brakel, das Projekt „Blühende Landschaften“ ins Leben zu rufen. Bürgermeister Hermann Temme und Klimaschutzbeauftragter Hendrik Rottländer konnten weitere Kommunen für die Idee gewinnen. Neben Brakel nehmen Höxter, Warburg, Steinheim, Willebadessen, Bad Driburg, Marienmünster, Nieheim und Altenbeken teil. Die innogy SE beteiligte sich als Projektpartner an den Kosten für die Herstellung der Samentütchen.
Heute stellten Vertreter der teilnehmenden Kommunen und innogy‐Kommunalbetreuer Manfred Rickhoff das Projekt der Öffentlichkeit vor.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, die gesamte Region zum Blühen zu bringen“, sagt Bürgermeister Temme. „Darum haben wir 10.000 Tüten mit bienenfreundlichem Blumensamen herstellen lassen, die nun an die Bürgerinnen und Bürger aller teilnehmenden Kommunen kostenlos verteilt werden. Die gesamte Menge reicht aus, um Blumen für 5.000 Quadratmeter auszusäen. Es wäre schön, wenn viele Menschen aus der Region helfen würden, den Insekten wieder zu mehr Lebensraum zu verhelfen.“
Die kleinen Samentütchen wurden individuell für das Projekt gestaltet und tragen die Logos der teilnehmenden Partner. In ihnen befindet sich die so genannte Gönninger Sommerpracht. Die Samenmischung besteht aus Ringelblumen, Kornblumen Buschwicken, Goldmohn, Schleierkraut, Mohn und weiteren Blumen, die ein buntes Bild abgeben und bis zum Herbst blühen. Die Blüten werden von Bienen besonders bevorzugt.
„Wir unterstützen sehr gerne dieses schöne Projekt und freuen uns besonders , dass es Herrn Rottländer gelungen ist, so viele Kommunen mit ins Boot zu holen. Dadurch haben jetzt sehr viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, bei diesem vorbildlichen Engagement mitmachen zu können. Jetzt wünschen wir allen das perfekte Wetter für die Aussaat und viele grüne Daumen, damit die Region demnächst von Bienen nur so brummt,“ sagt Kommunalbetreuer Manfred Rickhoff.

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