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Dornröschenfahrt auf der Oberweser

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Kristin Krumwiede mit ihrem Boot Tabaluga am Ziel beim Wassersport Höxter.

© Foto: Michaela Bast

Höxter (ozm) - Zur Dornröschenfahrt auf der Oberweser, die vom Wassersport Höxter ausgeschrieben wird und immer am ersten Ferienwochenende stattfindet, sind in diesem Jahr gut 70 Teilnehmer an zwei verschiedenen Startpunkten mit ihren Kajaks gestartet. Gemeinsames Ziel der aus verschiedenen Orten Nordrhein Westfalens angereisten Sportler war das Bootshaus des Wassersport Höxter. Wer sich das doppelte Dornröschen ausgesucht hat, startete in Bursfelde und das einfache Dornröschen nahm die Fahrt in Bad Karlshafen auf. Die Streckenlängen waren 49 und 24 Kilometer. Um einen "Stau" beim Einstieg zu vermeiden gab es keine gemeinsame Startzeit, sondern die Ankunftszeit sollte zwischen 14 und 15 Uhr am Zielort, dem Bootshaus des Wassersport Höxter sein. Im vergangenen Jahr machte sich die 90-Jährige Sigrid von Breska auf die lange Strecke von 49 Kilometern und zeigte damit, dass man auch im hohen Alter diesen Sport noch problemlos ausführen kann. In diesem Jahr staunten die Teilnehmer nicht schlecht, als sie ein achtjähriges Mädchen in einem Einer-Kajak auf der Weser sahen. Kristin Krumwiede, die mit ihrem Boot "Tabaluga" unterwegs war, hatte sich zwar offen gelassen, ob sie zu ihrem Papa Thomas in den Zweier umstieg, paddelte von Bad Karlshafen bis nach Höxter die 24 Kilometer allerdings komplett alleine. Kristin ist vom KSC Lemgo und ist im Alter von 2 1/2 Jahren zum ersten Mal im Kajak unterwegs gewesen. Damals wurde sie etwas zu ihrem Glück gezwungen, als sie im Zweier die ersten Paddelerfahrungen machte. Ein weiterer Beweis dafür, dass Kanuport ein Familiensport ist, zeigt, dass Familie Werner aus Düsseldorf die mit drei Generationen angereist war. Opa Klaus (84 Jahre) mit Sohn Tobias (56 Jahre) und Enkel Leander (16 Jahre) paddelten von Bad Karlshafen nach Höxter und verbrachten auch noch einige Tage in Höxter, der alten Heimat von Klaus und Tobias Werner. Die jüngsten Teilnehmer, die mit ihrem Opa Norbert Müller die kürzere der beiden Strecken bewältigten, waren Christina (7 Jahre) und Alexander Müller (3 Jahre).

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