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BfH geht neue Wege

Draht zum Bürger soll noch kürzer und näher werden

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Haben den „kurzen Draht“ zu den Bürgern (v.l.): John-Jerome Maly, Hermann Loges, Alexandra Schodrowski, Ralf Dohmann, Michael Rüstemeier und Barbara Rüstemeier.

© Foto: Thomas Kube

Höxter (ozm) - Wie kann man verwaltungstechnische Probleme und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aus Höxter und den Ortschaften in Erfahrung bringen, sie in den Fokus rücken und politisch-fachliche Unterstützung leisten? Diese Frage stellte sich nun die Fraktion der Wählergemeinschaft „Bürger für Höxter“ bei einer ihrer jüngsten Sitzungen. Manchmal müsse man einfach mal zuhören, wo der Schuh drückt, um Probleme zu erkennen und zu lösen, meint der BfH-Fraktionsvorsitzende Ralf Dohmann. „Grundsätzlich haben wir uns bisher mit allen Anfragen, Anregungen und Hinweisen von Bürgern, egal ob diese telefonisch, schriftlich oder auf elektronischem Weg an uns herangetragen wurden, auseinandergesetzt und immer allen Bürgern geantwortet, selbst wenn wir einmal nicht helfen konnten“, sagt der Vorsitzende des Vereins Bürger für Höxter, Hermann Loges. „Nicht alle Bürgerinnen und Bürger in Höxter wissen, an wen sie sich bei politisch-fachlichen Anliegen wenden können“, meint Ralf Dohmann. Die BfH hat aus diesem Grund eine E-Mail-Adresse eingerichtet, unter der die politischen Vertreter der BfH auf dem „kurzen Dienstweg“ zu erreichen sind (siehe unten). Die BfH möchte auf diesem „kurzen Dienstweg“ Informationen geben und Unterstützung leisten. Es gibt in Höxter verschiedenste Gremien und Ansprechpartner und natürlich auch die Bürgermeistersprechstunde, die den Bürgern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das wolle die BfH keinesfalls ersetzen, erklärt Ralf Dohmann, vielmehr wolle die BfH ihr bisheriges „offenes Ohr“ und das Angebot für Jedermann noch verbessern. Es seien meist die kleinen „Sorgen und Nöte“ der Bevölkerung, die nicht immer überall auf Gehör träfen, so Dohmann. Ihm sei klar, dass die Bürger für Höxter den Bürgern aus Höxter nicht in jedem Fall helfen können. Sie könnten die Fälle aber dennoch an die entsprechenden zuständigen Gremien und Ansprechpartner weiter leiten. „Wir sind 2014 als Bürger in den Rat gewählt worden. Nach nun mehr als fünf Jahren sind wir noch breiter aufgestellt und fachlich fit, um den Bürgerinnen und Bürgern zu helfen“, sagt Dohmann. Es gäbe viele Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung und der Bürgereinflussnahme, was viele Menschen in Höxter nicht wüssten, erklärt Hermann Loges und nennt dazu eines von vielen Beispielen, wo die BfH unterstützt hat: Im Februar 2018 erhielt Loges eine Email von einem Bürger aus der Kernstadt, der das ihn bedrückende Problem der Straßenbaubeiträge an die BfH herangetragen hat. Die Wählergemeinschaft hat sich diesem Anliegen angenommen und sodann das Volksbegehren des Bundes der Steuerzahler NRW mit einer Unterschriftensammelaktion in der Marktstraße unterstützt, wobei hunderte Unterschriften zusammen gekommen sind. Aber auch viele kleinere Anliegen einzelner Bürger konnten mit Hilfe des Ortsrates oder der Verwaltung zur Bürgerzufriedenheit erledigt werden, wie beispielsweise die Verschönerung eines Teilbereiches des vermüllten und zugewachsenen Grubebaches im Bereich an der Steinmühle. Der Zaun um die gefährliche Wasserturbine der Steinmühle wurde auf Drängen der BfH repariert, die verwachsenen Büsche und der Müll entfernt, wozu auch Fahrräder und Holzpaletten zählten. Hier half der Tipp eines einzelnen Bürgers, der diesen Missstand gemeldet hat. „Wir wollen neue Wege gehen und unsere Stadt mit noch größeren Augen und Ohren wahrnehmen, anstatt nur auf teure Gutachten zu vertrauen“, sagt Ralf Dohmann. Unter der E-Mail-Adresse Rat-Tat@bfhx.de geben die Bürger für Höxter ab sofort Informationen und Unterstützung für die politischen Hilfesuchenden in Höxter und den zugehörigen Ortschaften.

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