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Zweites Vernetzungstreffen der Kinder- und Jugendarbeit

Ehrenamt nicht als Selbstverständlichkeit betrachten

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Haben die Vernetzung der Akteure in der Kinder- und Jugendarbeit weiter vorangetrieben (von links): Rouven Speith (Jugendförderung des Kreises Höxter), Britta Kukuk (Sportjugend des Kreissportbundes Höxter), Teresa Wagener (Dekanat Höxter) sowie Christian Brüninghoff und Anna-Lena Friebe vom Landesjugendring NRW.

© Foto: Kreis Höxter

Kreis Höxter (wrs) - Ehrenamtliches Engagement ist auch bei der Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Höxter von enormer Bedeutung. Darüber waren sich die Teilnehmenden am zweiten Vernetzungstreffen in Brakel einig. Doch angesichts der großen Herausforderungen warnte Organisatorin Anna-Lena Friebe vom Landesjugendring NRW: „Das Ehrenamt darf nicht als Selbstverständlichkeit betrachtet werden.“
Beim 2. Vernetzungstreffen der Kinder-und Jugend (Verbands-) Arbeit haben sich rund 30 Aktive aus unterschiedlichsten Verbänden und Gruppen der Kinder- und Jugendarbeit in den Räumen des Dekanats Höxter in Brakel getroffen, um gemeinsam über die Situation der Kinder- und Jugendarbeit zu diskutieren. Trotz der verbandlichen Vielfalt der Akteure wurden sehr schnell Schnittstellen und Gemeinsamkeiten hinsichtlich der aktuellen Herausforderungen und Bedürfnisse identifiziert.
„Es muss allen Akteuren und Verantwortlichen klar sein, dass ehrenamtliches Engagement keineswegs selbstverständlich ist, sondern dass wir für eine erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit langfristige Strukturen brauchen“, fasste Friebe die Diskussion zusammen. Rouven Speith vom Kreis Höxter erinnerte noch einmal an die Bedeutung des Ehrenamtes im Zusammenhang mit Corona. „Die Pandemie hat bei den Angeboten mit und für junge Menschen dazu geführt, dass schon vorher bestehende Herausforderungen noch verstärkt wurden.“
Der Wunsch nach einer kontinuierlichen Vernetzung war bei allen Anwesenden groß. Ob der Austausch zu relevanten Themen der Kinder- und Jugendarbeit, punktuelle gegenseitige Unterstützung mit Ressourcen wie Räumlichkeiten oder Material, unkomplizierte und direkte Kommunikationswege oder auch gemeinsame verbandsübergreifende Aktionen – erste Ideen wurden schon gesponnen, um gemeinsam die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Kreis langfristig auf stärkere Füße zu stellen.

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