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Stadt Höxter

Hallenbadneubau: Fertigstellung steht kurz bevor

Höxter (ozm) - Die Vorfreude auf das neue Hallenbad in Höxter ist riesig. Die Bauarbeiten werden in Kürze abgeschlossen sein und der Eröffnung stünde eigentlich nichts im Wege. Wenn da nicht Corona wäre.

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Zeigen sich mit dem Baufortschritt im neuen Hallenbad zufrieden. Bürgermeister Daniel Hartmann (v.l.), Lothar Stadermann (Stadtkämmerer und Bäderleiter), Georg Beverungen (Abteilungsleiter Hochbau- und Gebäudemanagement) und Luisa Becker (Abteilung Hochbau- und Gebäudemanagement) vor dem neuen Kursbecken im Hallenbad.

© Foto: Stadt Höxer

Bürgermeister Daniel Hartmann zeigt sich beeindruckt vom Erscheinungsbild und den künftigen Schwimmmöglichkeiten, die das neue Bad seinen Besuchern bieten wird. Im Beisein der Projektgruppe der Verwaltung (Lothar Stadermann und den Bauingenieuren Lousia Becker und Georg Beverungen) ließ sich der Bürgermeister über den aktuellen Stand der Arbeiten informieren. Die liegen aktuell im Zeitplan. Und das trotz einiger coronabedingter Verzögerungen.
„Mit der baulichen Fertigstellung des neuen Höxteraner Hallenbades, inklusive aller notwendigen Abnahmen, wird bis Ende März gerechnet“, so Georg Beverungen, Abteilungsleiter Hochbau bei der Stadt Höxter. Die Fertigstellung der Außenanlagen erfolgt sobald dies witterungsbedingt möglich ist. Knapp 12 Jahre nachdem das alte Hallenbad an der Luisenstraße geschlossen wurde hat Höxter in Kürze wieder ein funktionales Hallenbad mit Sportschwimmbecken, Sprungturm, Sprungbrett und separatem Kursbecken. Im Unterschied zum alten Hallenbad sogar mit einem eigenen Kleinkinderbereich für Familien sowie einem um eine Bahn auf 5 Bahnen vergrößertes 25 m – Sportbecken. Und auch technisch und aus energetischer Sicht wird das neue Hallenbad allen Anforderungen an ein modernes Bad gerecht. Die Beheizung des Hallenbades erfolgt künftig durch ein Blockheizkraftwerk. Die zweite Säule für die Beheizung erfolgt über eine Fernwärmeleitung von der Heizzentrale des Schulzentrums.
Neben der Einhaltung des Bauzeitplans wird auch der Kostenrahmen für das Millionenprojekt nicht überschritten. „Wir werden das veranschlagte Budget von 10,6 Mio. Euro einhalten und aller Voraussicht nach sogar leicht unterschreiten“, so Lothar Stadermann der betont, dass dieses bei Bauvorhaben solcher Größenordnungen nicht immer selbstverständlich sei.
Fraglich ist jetzt nur noch, wann mit einer Eröffnung des neuen Hallenbades an der Lütmarser Straße gerechnet werden kann. „Nachdem die bauliche Fertigstellung fast abgeschlossen ist, und auch die Eintrittspreise durch den Haupt- und Finanzausschuss festgelegt wurden, würden wir natürlich gerne einen konkreten Öffnungstermin festlegen“, stellt Bürgermeister Daniel Hartmann heraus. Durch die weiterhin unklare Entwicklung der Pandemie ist dieses zum jetzigen Zeitpunkt jedoch leider nicht möglich. Es bleibt daher abzuwarten, wann ein coronakonformer Bäderbetrieb wieder zulässig ist. Bis dahin heißt es für alle geduldig zu bleiben, getreu dem Motto: „Vorfreude ist die schönste Freude“.

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