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Kreis Höxter wirbt mit Plakaten für Schutzimpfung gegen Coronavirus

Impfkampagne: „Lassen Sie sich impfen. Für Sie. Für uns. Für alle“

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Werben für die Schutzimpfung gegen das Coronavirus (von links): Matthias Potthoff (Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter), Landrat Michael Stickeln, Matthias Kämpfer (Leiter des Krisenstabs des Kreises Höxter).

© Foto: Kreis Höxter

Kreis Höxter (wrs) - Rund 57 Prozent der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter sind bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Fast 69 Prozent der Gesamtbevölkerung haben bereits ihre erste Impfung erhalten. „Zur wirksamen Eindämmung der Pandemie reicht das aber noch nicht aus“, erklärt der Leiter des Krisenstabs des Kreises Höxter, Matthias Kämpfer. Mit einer Plakataktion wirbt der Kreis Höxter für die Schutzimpfung, um den Impffortschritt weiter voranzutreiben.
„Lassen Sie sich impfen. Für Sie. Für uns. Für alle“ - das steht auf den Plakaten. Und es ist auch der Appell von Landrat Michael Stickeln. „Mit der Aktion möchten wir erreichen, dass die Schutzimpfung weiter im Fokus der Öffentlichkeit bleibt“, so der Landrat. „Es ist dringend geboten, den Sommer zu nutzen, um die Impfquote bei uns im Kreis Höxter gemeinsam noch weiter zu erhöhen.“ Ziel ist es, mit der flächendeckenden Impfung der Bevölkerung die Corona-Pandemie wirksam einzudämmen.
Nachholbedarf bei 16- bis 39-jährigen
Denn viele Menschen im Kreis Höxter haben die Schutzimpfung noch vor sich. „Sie können sich kurzentschlossen im Impfzentrum ohne Termin impfen lassen“, sagt der Leiter des Impfzentrums des Kreises Höxter Matthias Potthoff. Nach dem hohen Andrang während der Impfstoffknappheit ist die Nachfrage zwischenzeitlich zurückgegangen. „Deshalb geht es jetzt viel einfacher und schneller, sich beim Hausarzt oder im Impfzentrum impfen zu lassen“, so Potthoff. Insbesondere in der Altersgruppe der 16- bis 39-jährigen bestehe beim Impfen noch Nachholbedarf.
Die meisten der aktuell Infizierten im Kreis Höxter sind jünger als 25. „Das Risiko einer Corona-Infektion wird von einigen möglicherweise unterschätzt“, sagt der Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter, Dr. Ronald Woltering. Er rät dringend zur Schutzimpfung, um sich selbst und andere zu schützen. „Das Virus ist weiterhin präsent“, so der Mediziner. Das zeigten auch die wieder ansteigenden Infektionszahlen in Deutschland. Umso wichtiger sei es, die drei wichtigsten Elemente der Pandemiebekämpfung zu beherzigen: Impfen, Abstands- und Hygieneregeln und Testen.
„Wir haben Sorge, dass die Infektionen im Herbst wieder ansteigen können“, sagt der Leiter des Krisenstabs, Matthias Kämpfer. „Deshalb wollen wir mit unserer Kampagne noch einmal den Gemeinschaftssinn für das Impfen stärken. Wer sich jetzt noch schnell impfen lässt, ist im Herbst besser geschützt und übernimmt zugleich Verantwortung für den Schutz seiner Mitmenschen.“
Landrat Michael Stickeln hat schon die Zeit nach den Sommerferien im Blick. „Wir tragen auch gemeinsam Verantwortung für die Kinder, die sich so sehr Normalität in der Schule und in der Kita wünschen.“ Deshalb seien alle gefordert, durch solidarisches, verantwortungsvolles und achtsames Verhalten, die Infektionszahlen auf ein niedriges Niveau zurückzudrängen. „Dazu tragen die flächendeckenden Impfungen wesentlich bei. Je mehr geimpft sind, desto mehr Freiheiten werden möglich sein“, schaut Landrat Michael Stickeln nach vorn.
Anmeldung
Ein Termin ist im Impfzentrum in Brakel nicht nötig. Wer aber pünktlich zu einem vereinbarten Termin geimpft werden möchte, kann sich online unter www.116117.de oder telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 0800 116117 02 anmelden. Auch bei den meisten niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten können Impftermine vereinbart werden.
Impfzahlen
Fast 80.000 Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter sind bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das sind rund 57 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mehr als 96.000 haben schon die Erstimpfung erhalten. Das sind fast 69 Prozent der Gesamtbevölkerung. Nicht einbezogen sind die Impfungen von Betriebs- und Privatärzten, die an das Robert-Koch-Institut gemeldet werden.

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