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Klinikum Weser-Egge bereitet sich weiter vor

Kreis Höxter (ozm) - Wer sich in diesen Tagen als Patient auf den Weg in die vier Krankenhäuser des Klinikum Weser-Egge macht, wird an den jeweiligen Haupteingängen von Fachkräften der Notfallambulanz kontrolliert. Dabei werden die Patienten nach einer Checkliste auf Grundlage der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf mögliche Krankheitssymptome abgefragt und registriert.
Personen, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem der vom RKI festgelegten Risikogebiete aufgehalten haben oder Kontakt mit einer bestätigt infizierten Person hatten, dürfen das Krankenhaus nicht betreten. Dasselbe gilt für Menschen mit grippeähnlichen Symptomen. Patienten mit Akutbeschwerden oder einem begründeten Verdacht werden vom Fachpersonal umgehend in eine Isolationszone umgeleitet. So wird es auch im St. Josef Hospital in Bad Driburg gehandhabt.
Am St. Ansgar Krankenhaus in Höxter ist der Haupteingang derzeit nur durch eine Eingangstür begehbar. Von dort aus werden die Patienten zu den Ambulanzen und Sprechstunden geleitet. Ausnahmeregelungen: Schwangere dürfen zur Entbindung von einer Begleitperson ohne Krankheitssymptome in den Kreißsaal begleitet werden. Vom Besuchsverbot ausgeschlossen sind auch Elternteile von Neugeborenen. Aber auch hier gilt: nur ohne Erkältungssymptome. Über andere Not- und Härtefälle wird im Einzelfall entschieden.
Besucher der Praxen Gerald Trottenberg und Dr. Annegret Kulms im St. Rochus Krankenhaus in Steinheim dürfen das Haus betreten. Begleitpersonen werden an der Rezeption registriert. Besucher der Physiotherapie-Praxis egoVital am St. Rochus Krankenhaus sowie der Physiotherapie-Praxis Ridder im St. Josef Hospital in Bad Driburg und im St. Vincenz Hospital in Brakel dürfen die Häuser ebenfalls betreten.
Nach wie vor gilt für alle vier Krankenhäuser in Bad Driburg, Brakel, Höxter und Steinheim ein absolutes Besuchsverbot. Eine Vielzahl von Patienten gehört zu den Risikogruppen, die im besonderen Maße vor dem Coronavirus geschützt werden müssen. Dazu gehören ältere und schwer erkrankte, immungeschwächte Patienten oder auch Frühchen. "Auch gegenüber unseren Ärzten und Pflegekräften tragen wir eine besondere Verantwortung. Sie alle leisten eine herausragende Arbeit in dieser besonderen Situation", sagt KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes.
Angehörigen von Patienten ist es in allen vier Krankenhäusern des Klinikum Weser-Egge erlaubt, namentlich gekennzeichnete Wäsche oder andere persönliche Dinge an der Rezeption abzugeben.
Wer sich darüber informieren möchte, ob der geplante OP-Termin weiterhin stattfindet, möge sich telefonisch mit dem jeweiligen Sekretariat in Verbindung setzen.

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