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Kolping-Berufsbildungswerk Brakel modernisiert Internat

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V.l.: Josef Wegener (Leiter Dezernat EU-Förderung, Bezirksregierung Detmold), Wolfgang Gelhard (Hauptgeschäftsführer, Kolping-Bildungswerk Paderborn gGmbH), Klaus Pollmann (Leiter Haustechnik, KBBW Brakel), Regierungspräsidentin Judith Pirscher (Bezirksregierung Detmold), Gundula Zelink-Schrebb (Leitung Lernort Wohnen, KBBW Brakel), Dietmar Mantel (Geschäftsführer, KBBW Brakel) und Bürgermeister Hermann Temme (Stadt Brakel).

© Foto: privat

Brakel (ozm) - Die Förderung über rund 600.000 Euro ermöglicht es dem KolpingBerufsbildungswerk Brakel, in zeitgemäße Wohnformen und Ausstattungen in vier Wohnbereichen im Internatsbereich zu investieren. 37 Einzelapartments und 4 Gemeinschaftsküchen werden bis zum 30.11.2021 umgebaut, modernisiert und energetisch saniert. In einer Feierstunde übergab Regierungspräsidentin Judith Pirscher am 9. Juli den Fördermittelbescheid der Bezirksregierung Detmold an Hauptgeschäftsführer des KolpingBildungswerks Paderborn, Wolfgang Gelhard, und Dietmar Mantel, Geschäftsführer des Kolping-Berufsbildungswerks Brakel (KBBW).
Regierungspräsidentin Judith Pirscher: „Das Kolping Berufsbildungswerk Brakel bietet jungen Menschen hervorragende Ausbildungschancen und unterstützt die heimischen Betriebe mit gut ausgebildeten Fachkräften. Durch die Modernisierung passt das Kolping Berufsbildungswerk Brakel die Wohnanlage den heutigen Standards an und steigert damit die Attraktivität des Lernortes. Ich freue mich, den Bewilligungsbescheid über fast 600.0000 Euro für dieses Projekt übergeben zu können.“ Das KBBW bildet junge Menschen mit Lernförderbedarf in 26 Berufen und 8 Berufsfeldern für den ersten Arbeitsmarkt aus. Die Rehabilitationseinrichtung weist einen Einzugsbereich von bis zu 100 km aus, zum Teil aber auch weit darüber hinaus. Die berufliche Rehabilitation ist eng verzahnt mit der ganzheitlichen Persönlichkeitsförderung der jungen Menschen. Aus diesem Grund wohnen die meisten Auszubildenden im Internat des KBBW, welches gleichzeitig als „Lernort Wohnen“ bezeichnet wird. In drei Verselbstständigungsstufen werden sie auf ihrem Weg in ein eigenständiges Leben begleitet – eine der Grundvoraussetzungen für die Integration in den ersten Arbeitsmarkt und für den dauerhaften Verbleib in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) fördert aus Mitteln der BundLänder-Gemeinschaftsausgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit 40% aus GRW-Mitteln (Bund) und mit weiteren 40% aus GRW-Mitteln (Land) mit insgesamt rund 600.000 € dieses Projekt. Der Eigenanteil des KBBW liegt bei 20% bzw. rund 150.000 €.

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