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Schlüsselübergabe

Kreis übernimmt ehemaliges DRK-Gebäude

Höxter (ozm) - Der Kreis Höxter hat das Gebäude in der Moltkestraße 9 in Höxter übernommen, das rund 45 Jahre vom DRK Kreisverband Höxter als Geschäftsstelle genutzt und 2017 vom Kreis erworben worden war. Landrat Friedhelm Spieker nahm jetzt von DRK-Kreisgeschäftsführer Christian Lange die Schlüssel für die Liegenschaft entgegen. Damit ist die Übergabe des Gebäudes an den Kreis offiziell vollzogen.

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Mit der offiziellen Schlüsselübergabe besiegelten Landrat Friedhelm Spieker (l.), DRK-Kreisgeschäftsführer Christian Lange und Elisabeth Henneke (zuständige Abteilungsleiterin für Gebäudemanagement beim Kreises Höxter) symbolisch die Übernahme des ehemaligen DRK-Gebäudes in der Moltkestraße 9 in Höxter durch den Kreis.

© Foto: Kreis Höxter

Der Kreis Höxter wird im Frühjahr das alte Hauptgebäude umfassend sanieren. Die später entstandenen Anbauten sollen entfernt und durch einen neuen dreigeschossigen Erweiterungsbau ersetzt werden. Rund 30 neue Büros und Besprechungsräume für rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen hier entstehen.
„Zusätzliche Büroflächen in direkter Nachbarschaft zum Kreishaus zu schaffen, ist für den Kreis Höxter die optimale Lösung für den wachsenden Raumbedarf", sagte Landrat Friedhelm Spieker. Er bezeichnete es als Glücksfall, dass der Kreis das frei gewordene DRK-Gebäude erwerben konnte.
Durch zusätzliche Aufgaben, die vom Land an die Kreise übertragen wurden, durch neue gesetzliche Pflichtaufgaben und Förderprojekte ist die Mitarbeiterzahl und damit auch der Raumbedarf in den letzten Jahren stetig gestiegen. Wegen der Raumnot am Hauptsitz der Kreisverwaltung in Höxter arbeiten derzeit einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorübergehend am Standort der Kreisverwaltung in Brakel mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst und der Schulberatung. „Die Raumsituation in den Kreishäusern in Höxter ist sehr beengt. Ein weiteres Zusammenrücken ist nicht mehr möglich“, erklärte die für das Gebäudemanagement beim Kreis Höxter zuständige Abteilungsleiterin, Elisabeth Henneke.
Der Kreistag hatte in seiner Sitzung am 10. November 2016 dem Vorhaben einstimmig zugestimmt. Der geplante Gesamtkostenrahmen liegt bei rund 3 Millionen Euro. Erfreulich ist, dass die Erweiterung der Kreisverwaltung neben anderen Projekten durch Fördermittel im Rahmen des kommunalen Investitionsfördergesetzes gefördert wird. „Dies entlastet unseren Kreishaushalt“, so der Landrat.

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