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Theater am Gymnasium St. Xaver

Musical „Brenda Bly“

Bad Driburg (ozbs) - Wie auf einer Zeitreise in die Vergangenheit mögen sich die Zuschauer gefühlt haben, als sie der Premiere des Musicals „Brenda Bly“ am Gymnasium St. Xaver beiwohnten. Sie ließen sich von atemberaubenden Rock'n'Roll-Choreografien und hinreißenden Songs im Stil der 1950er Jahre mitreißen und spendeten allen Akteuren begeisterten Applaus.

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Darcy (Johanna Müller/im Rollstuhl) erkennt ihre Freundinnen Jo Jo (Sabina Schmitz), Brenda (Christina Eilebrecht) und Autumn (Kara Edelmann) nicht wieder.

© Foto: privat

In „Brenda Bly“ geht es um die gleichnamige Schülerin an einem amerikanischen College, die als „Teen Detective“ einen schwierigen Kriminalfall zu lösen hat. „Brenda Bly“ ist zugleich Musical und spannende Kriminalgeschichte, die in den 1950er Jahren vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und des Wettlaufs zum Mond spielt. Entsprechend tauchten die Zuschauer in den damaligen Zeitgeist ein. Die Darsteller aus dem Projektkurs Musik präsentierten u. a. aufwendige Rock'n'Roll-Choreografien in Pettycoats, gefühlvolle Balladen in Soda-Bars oder einen schwungvollen Cha-Cha-Cha-Tanz und überraschten dabei nicht nur mit ihrem gesanglichen und tänzerischen, sondern vor allem auch mit ihrem schauspielerischen Können, das Witz und Charme versprühte und das Publikum begeisterte.
Möglich werden konnte diese Aufführung unter der musikalischen Leitung von Janina Rüther auch durch die Unterstützung einer großen Anzahl an Musikern, die die einzelnen Songs souverän und ausdrucksstark begleiteten, und der Arbeit vieler weiterer Helfer wie Licht- und Tontechnikern sowie Choreografinnen, die der Inszenierung den letzten Schliff verliehen. Nicht zuletzt das komplexe Bühnenbild, das unter der Leitung von Kunstlehrerin Stefanie Bobe im Projektkurs Kunst entstand, brachte zum Ausdruck, wie viel Mühe und Freude zugleich diese aufwendige Produktion allen Beteiligten gemacht haben dürfte – eine großartige Gesamtleistung, die zurecht mit einem nicht enden wollenden, frenetischen Schlussapplaus bedacht wurde.

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