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Kreisversammlung des Deutschen Roten Kreuzes

Neue DRK-Zentrale nimmt zum Jahresende Arbeit auf

Kreis Höxter (ozm) - Wahlen, der Umzug der DRK-Zentrale in die Corveyer Allee in Höxter, der Blutspendedienst und die Breitenausbildung: Während der Kreisversammlung des Deutschen Roten Kreuzes in Höxter wurde deutlich: Das DRK garantiert sein umfangreiches Angebot für die Menschen im Kreis Höxter weiter und will es noch ausbauen.

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© Foto: privat

Als Vorsitzender des Kreispräsidiums ist Landrat Friedhelm Spieker wiedergewählt worden. Vize-Präsidiumsvorsitzender bleibt Matthias Göke aus Bad Driburg. Hartmut Schild aus Höxter setzt seine ehrenamtliche Arbeit als Kreisschatzmeister ebenso fort wie Arnulf Klocke aus Höxter als Kreisjustiziar. Helmut Springer aus Brakel wurde als Kreisschriftführer wiedergewählt. Weitere Präsidumsposten mussten nicht neu bestimmt werden, weil der dreijährige Turnus noch läuft. Patrick Pirsig aus Bad Driburg gehört als Jugendrotkreuzleiter dem Führungsgremium an, ebenso der hauptamtliche Vorstand Christian Lange aus Brakel.
Patrick Pirsig lobte den gelungenen Kreiswettbewerb des JRK in Beverungen mit zwölf Jugendgruppen. Ein neuer Onlineauftritt des DRK wird vorbereitet. Für Dezember ist der Umzug der DRK-Zentrale aus der Moltkestraße zur DRK-Liegenschaft in der Corveyer Allee in Höxter geplant. Eingeweiht soll die bald große zentrale Unterkunft in der Kreisstadt im Frühjahr 2018. Die Bündelung aller DRK-Angebote mit Kleiderkammer, Garagen, Schulungsräumen, Büros, Seniorenbegegnungsstätte und Fahrzeughallen wird vom Kreispräsidium als der richtige Schritt in die Zukunft bewertet. Vorstand Christian Lange berichtete der Kreisversammlung, dass der Rohbau der neuen Zentrale bereits fertig sei und man sich nun dem Innenausbau widme. Die Kreisverwaltung wird die alten DRK-Gebäude Moltkestraße für den Umbau in Büros übernehmen.
Die Teilnehmer der Kreisversammlung hörten auch, dass die Therapiehunde-Teams, das Hausnotrufsystem, der Krankenfahrdienst, Kleidersammlungen und das Rettungsfahrzeug an der Test- und Rennstrecke Bilster Berg bei Nieheim wichtige Kernbereiche der Aktivitäten der Rotkreuzler im Kreis seien. Auch der Sanitätsdienst auf Festen und bei Großveranstaltungen trage laut Präsidiumsvorsitzendem Spieker dazu bei, dass das DRK im Kreis regelmäßig sichtbar sei. Nicht nachlassen dürften die Aktivitäten zur Gewinnung von Fördermitgliedern, da das Spendenverhalten der Menschen sich verändere und zurückhaltener werde.
Mit 7375 Blutspendern im Jahr 2016 liegt die Zahl sechs Prozent unter dem Niveau des Jahres 2015. Diese Tendenz sei aber bundesweit zu beobachten, wusste Vorstand Lange. 94 Blutspendetermine seien 2016 kreisweit angeboten worden. Wichtigstes Rückgrat der Blutspendetage sind aus Sicht der Teilnehmer der DRK-Kreisversammlung die vielen ehrenamtlichen Helfer und viele treue, oft seit Jahrzehnten erscheinenden Blutspender, wofür das DRK den Menschen ausdrücklich dankt.
In der Breitenausbildung gab es folgende aktuelle Zahlen: 119 Lehrgänge Erste Hilfe mit 1980 Teilnehmern, 49 Lehrgänge Erste-Hilfe-Fortbildung mit 702 Teilnehmern, neun Kurse Erste-Hilfe-Kindernotfälle mit 176 Teilnehmern und ein Lehrgang Frühdefibrillation. 2868 Personen sind so in DRK-Notfallschulungen eingewiesen worden, was eine Steigerung um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
Bei Unfällen, Großbränden und Katastrophen war das DRK ständig präsent. 19 Helfer wurden in Technik und Sicherheit fortgebildet. Acht Rettungshelfer waren an der DRK-Rettungsschule Münster. 150 junge Leute engagieren sich zurzeit im JRK, 75 im Schulsanitätsdienst an Schulen im Kreis Höxter. Es gebe eine aktive und funktionierende Jugendarbeit, hörte die Kreisversammlung.
In die Kleiderkammer in Höxter kommen weiter viele Flüchtlinge. Die DRK-Helfer sind dort dauerhaft stark gefordert.

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