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Neuer Ortsheimatpfleger und Ortschronist in Ovenhausen

Ovenhausen (ozm) - Günter Winkelhahn und Kai Hasenbein wurden am Mittwoch, 05. Februar von Kreisheimatpfleger Hans-Werner Gorzolka in ihre neuen Ämter als Ortsheimatpfleger und Ortschronist in Ovenhausen eingeführt.

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Sabine Hasenbein (Stadt Höxter, v.l.), Günther Ludwig, Stadtheimatpfleger Wilfried Henze, Kai Hasenbein, Kreisheimatpfleger Hans-Werner Gorzolka, Günter Winkelhahn und Bürgermeister Alexander Fischer bei der offiziellen Amtseinführung.

© Foto: privat

Im Rahmen der Feierstunde im Sitzungssaal des Stadthauses begrüßte Bürgermeister Alexander Fischer die zukünftige Zusammenarbeit der beiden. „Diese Einführung ist immer für mich ein besonderer Moment“, so Bürgermeister Fischer: „Heimatgefühl ist in den letzten Jahren sehr populär geworden. Wir sehen, dass immer mehr junge Leute hier bleiben wollen.“ Daher müssen man auch den Begriff der Heimat pflegen und fördern: „Das ist aber mehr als die Vergangenheit aufrechtzuerhalten. Unserer Ortsheimatpfleger kennen ihre Ortschaft besser denn je und vermitteln ihre Geschichte.“
So sind auch der neue Ortsheimatpfleger und Ortschronist eng mit ihrer Heimat Ovenhausen verbunden.
Günter Winkel (62) ist gebürtiger Ovenhäuser und hat sein gesamtes Leben dort verbracht. „Ich wohne bewusst in Ovenhausen“, machte er deutlich. Er ist Mitglied in zahlreichen Vereinen und als Schriftführer im Vorstand des Gesangvereins aktiv.
Auch Kai Hasenbein (44) ist vor Ort verwurzelt. Der Deutsch- und Geschichtslehrer ist zwar zum Studium nach Paderborn gezogen, hat aber vor kurzem erst ein Haus in Ovenhausen gebaut. „Ich freue mich sehr auf dieses Amt“, sagte Hasenbein, der sich unter anderem in der Feuerwehr und das Blaskapelle engagiert.
Für beide sei es die Vereinsstruktur, die Ovenhausen auszeichne. „Auch die kleinen Vereine setzen immer wieder wunderbare Akzente“, berichtet Kai Hasenbein: „Der Zusammenhalt ist groß.“ Dem stimmt auch Günter Winkelhahn zu: „Wenn helfende Hände gebracht werden, findet sich immer jemand.“ Auch das Vereinsleben als Teil der Heimat werden die beiden als Teil ihrer neuen Aufgaben für zukünftige Generationen erhalten.
Stadtheimatpfleger Wilfried Henze betonte die besondere Bedeutung ihrer Ämter: „Der Rat der Stadt Höxter bestellt die Ortsheimatpfleger. Das zeigt ihren hohen Stellenwert an.“ Alle Ortsheimatpfleger – und Pflegerinnen wie Henze betont – treffen sich regelmäßig zum Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung ihrer Arbeit.
Auch Ortsausschussvorsitzender Günther Ludwig freute sich, dass mit Winkelhahn und Hasenbein die Vakanz in beiden Ehrenämter gefüllt werden konnte. Er erinnerte daran, dass sich Franz-Josef Gottlob aus Altergründen letzten Sommer entschlossen hatte, nach 34 Jahren seine Ämter als Ortsheimatpfleger und Ortschronist niederzulegen. „Wir haben aber gute und hochfertige Nachfolger gefunden“, so Ludwig.
Diese Nachfolger führte Kreisheimatpfleger Gorzolka durch die Übergabe ihrer Urkunden in die neuen Ämter ein. Außerdem erhielten sie als Startpaket das Kreisjahrbuch. „Wir haben zwei gewinnen können, die ein echter Gewinn für die Ortsheimatpflege sind“, freute sich Gorzolka. Er mahnte aber auch an: „Moderne Heimatpflege heißt auch Eintreten für Demokratie. Wir haben eine moderne und inklusive Heimatpflege.“ Er sei stolz, dass man die Heimatpflege im Kreis Höxter flächendeckend erhalten könne.

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