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Fachtagung zum Thema Integration im ländlichen Raum

OWL Integrationskongress findet 2019 
im Kreis Höxter statt

Kreis Höxter (ozm) - Wie steht es um die Integration von neu zugewanderten Menschen im ländlichen Raum? Um diese Frage dreht sich der 9. OWL Integrationskongress, der erstmals im Kreis Höxter stattfinden wird. Am 23. Mai 2019 treffen sich in Marienmünster dazu Vertreterinnen und Vertreter aus vielen gesellschaftlichen Bereichen wie etwa Politik, Wirtschaft, Sozialverbänden und Verwaltung.
Der Kongress wird federführend vom Kreis Höxter organisiert, in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, der Bezirksregierung Detmold sowie dem Verein Initiative für Beschäftigung OWL.

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Werden beim 9. OWL Integrationskongress am 23. Mai 2019 in Marienmünster dabei sein: (v. l.) Verena Weber (Kommunales Integrationszentrum), Dominic Gehle (Leiter derabteilung Bildung und Integration des Kreises Höxter, Melike Yazaroglu (Freie Journalistin und Moderatorin), Michael Sternberg (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge), Landrat Friedhelm Spieker, Frank Spannuth (Bezirksregierung Detmold) Kreisdirektor Klaus Schumacher, Seda Zouaoui (Bezirksregierung Detmold) und Filiz Elüstü (Leiterin Kommunales Integrationszentrum).

© Foto: Kreis Höxter

Der Titel des Kongresses lautet „Integration im ländlichen Raum – Herausforderungen und Chancen für die ländliche Region“. Auf der Agenda stehen deshalb Themen wie die Einbindung von neu zugewanderten Menschen in Städte, Dörfer, Vereine und natürlich den Arbeitsmarkt. Welche Unterstützung benötigen Kommunen und Initiativen für ihre Integrationsarbeit? Wie kann der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden? Diese und weitere Fragen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung diskutieren.
„Ich freue mich sehr, dass der 9. OWL Integrationskongress als wichtige überregionale Fachtagung im Kreis Höxter ausgerichtet wird. Thematisch passt er hervorragend in unser Kulturland“, sagt Landrat Friedhelm Spieker. „Die Integrationsarbeit im ländlichen Raum wird von vielen Schultern getragen. Besonders geprägt ist sie durch das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen. Die zahlreichen Vereine und Organisationen leisten hier seit vielen Jahren eine ausgezeichnete Arbeit. Aber auch das alltägliche nachbarschaftliche Miteinander ist intakt.“
Zudem gebe es viele kleine und mittelständische Unternehmen, die für neu Zugewanderte sehr gute Bedingungen für den Einstieg in den Arbeitsmarkt bieten.
„Studien zeigen, dass Zugewanderte heute besser integrierter sind als noch vor zehn Jahren. Besonders gut funktioniert das Zusammenleben im ländlichen Raum, auch wenn es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Wir wollen die Integration so gestalten, dass kulturelle Vielfalt für alle Menschen in unserem Kulturland als Bereicherung empfunden wird“, sagt Filiz Elüstü, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter.
Auf dem Programm des Kongresses stehen unter anderem Podiumsdiskussionen mit Zugewanderten und der NRW-Staatssekretärin für Integration, Serap Güler, Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Landrat Friedhelm Spieker, Suat Yilmaz (Leiter der Kommunalen Integrationszentren NRW), Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln (Sprecher der Bürgermeister des Kreises Höxter), Nieheims Bürgermeister Rainer Vidal
An verschiedenen Thementischen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Integrationskongresses über die Chancen und Herausforderungen der Integration in OWL diskutieren, Erfahrungen austauschen und gemeinsam neue Ideen entwickeln.
Zudem halten Professor Dr. Ahmet Toprak (Autor und Erziehungswissenschaftler von der Fachhochschule Dortmund) und Professor Dr. Andreas Zick (Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld) Fachvorträge.
Die Moderation der Veranstaltung übernimmt die Freie Journalistin Melike Yazaroglu.

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