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Präventionsrat legt Rahmenbedingungen fest

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Präventionsratsvorsitzender Christian Belke mit den neuen Geschäftsführerinnen Julia Renziehausen (l.) und Andrea Wessel(r.).

© Foto: Peter Drews/Landkreis Holzminden

Holzminden (ozm) - Der Mitte Mai in einer ersten konstituierenden Sitzung von Landrat Michael Schünemann und Holzmindens Bürgermeister Christian Belke wiederbelebte Kreispräventionsrat hat in einer weiteren Sitzung die Rahmenbedingungen für seine Arbeit festgelegt. Zu künftigen Geschäftsführerinnen des Rates wurden Julia Renziehausen und Andrea Wessel gewählt.
War es im Mai noch darum gegangen, die wichtigsten Partner*innen aus dem gesamten Landkreis nach langen Jahren des Stillstandes überhaupt erst einmal wieder ins Gespräch miteinander zu bringen und eine Bestandsaufnahme der noch vorhandenen Strukturen vorzunehmen, wurde es in der zweiten, vom Vorsitzenden Christian Belke geleiteten Sitzung konkreter. Der Rat konkretisierte im Plenum seine Geschäftsordnung und legte erst ständige Arbeitsgruppen fest.
So soll sich künftig jeweils eine Arbeitsgruppe mit Problemen von Kindern und Jugendlichen befassen. In der Diskussion wurde dabei eine breite Palette von Themen angesprochen, die schwerpunktmäßig die missbräuchliche Nutzung des Internets zum Inhalt hatten. Eine weitere Arbeitsgruppe soll sich mit den stark zugenommenen Straftaten gegenüber Senior*innen kümmern. Zentral dürft dabei die Aufklärungsarbeit im Mittelpunkt stehen.
Das Plenum beschloss neben der eigenen Geschäftsordnung, dass der Präventionsrat mit einer finanziellen Unterstützung von Stadt und Landkreis grundausgestattet wird. Daneben wird sich der schon in den 90er Jahren gegründete und immer noch existierende Förderverein um Spenden kümmern. Darüber hinaus wurden auch noch weitere Institutionen wie etwa der Migrations- und der Beirat für Menschen mit Behinderungen benannt, die angesprochen werden sollen, um in das Gremium mit aufgenommen zu werden. Das nächste Treffen ist für den November geplant, bis dahin sollen die bereits gebildeten Arbeitsgruppen schon einmal erste Maßnahmen erarbeiten. Weiterhin soll mit dem Landespräventionsrat Kontakt aufgenommen werden, um von dort weitere Anregungen für die Arbeit im Präventionsrat zu bekommen.

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