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Runder Tisch zum Starkregenereignis

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Am Runden Tisch waren Vertreter der Landwirtschaft, Feuerwehr, Bezirksregierung Detmold und des Kreises Höxter zugegen.

© Foto: privat

Brakel (ozm) - Im Oktober brach ein Starkregenereignis über das Stadtgebiet Brakel herein. Die Ortschaften Hembsen, Beller und Erkeln waren von den verheerenden Folgen am stärksten betroffen.
Zu einem Runden Tisch zur Nachbesprechung dieses Starkregenereignisses hatte Bürgermeister Hermann Temme eingeladen. Mit Vertretern der Landwirtschaft, Feuerwehr, Bezirksregierung Detmold und des Kreises Höxter, wurde die Katastrophe reflektiert. „Da wir davon ausgehen müssen, zukünftig vermehrt mit derartigen Unwetterkatastrophen konfrontiert zu werden, ist es meiner Sicht wünschenswert, dass frühzeitig Maßnahmen abgestimmt werden, die zumindest dazu führen, dass sich die Schäden minimieren.“, so Bürgermeister Temme.
Es wurde anschaulich anhand von Fotos und Videos die Hydrologie des Starkregenereignisses in der Ortschaft Erkeln erläutert. Die Erosionen auf den umliegenden landwirtschaftlichen Flächen konnten durch Luftbilder einer Drohne des Kreises Höxter deutlich dargestellt werden.
Sven Heinemann, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Brakel, erklärte das Einsatzgeschehen aus der Sicht der Feuerwehr und des gebildeten Führungsstabs. Auch die Folgen für das Kanalnetz und die Kläranlagen wurden von Alexander Frewer, der bei der Stadt Brakel zuständig für das Abwasserwerk ist, dargestellt.
Aus Sicht von Stefan Berens und Martin Irgang (beide Landwirtschaftskammer) war die frische Bewirtschaftung der umliegenden landwirtschaftlichen Flächen unter anderem ein Grund für das Schadensausmaß. Es sei daher vorgesehen, zeitnah mit den Landwirten das Gespräch zu suchen und diese für das Thema zu sensibilisieren.
Verschiedene Lösungsansätze hinsichtlich einiger Umstellungen in der Landwirtschaft und baulicher Maßnahmen wurden diskutiert.
Bürgermeister Hermann Temme bedankte sich bei allen Beteiligten für den engagierten und konstruktiven Gedankenaustausch und sagte: "Eine Musterlösung gibt es sicherlich nicht", aber er hoffe, dass entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen werden können, um zukünftigen Schadensereignissen besser entgegen treten zu können. "Denn nur zusammen und mit gebündelten Kräften können wir derartigen Katastrophen entgegenstehen.“, sagte der erste Bürger der Stadt.

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