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Bauarbeiten am Bohenkamp

Spatenstich beim Bauprojekt

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Präsentieren das Projekt (v.l.): Auf dem Foto (von links): Franz-Josef Sentler (Bauamt Stadt Brakel), Matthias Goeken (Mitglied des Landtages), Jerome Major (Geschäftsführer Lebenshilfe Brakel), Tobias Nolte (Geschäftsführer Allerkamp-Lücking), Bürgermeister Herrmann Temme und Johannes Groppe (Fachbereichsleiter Bauamt).

© Foto: privat

Brakel (ozm) - Nach mehr als zweijähriger Planungszeit starten die Bauarbeiten am Bohenkamp. In den nächsten 18 Monaten werden mehrere Wohngebäude entstehen. Zudem sind ein Nachbarschaftsraum und eine Tagespflege für Senioren vorgesehen. Der Brakeler Bauunternehmer Allerkamp-Lücking hat das Projekt gemeinsam mit dem Team von „Brand Architekten“ aus Lemgo und der Lebenshilfe Brakel konzipiert. „Das Besondere an dem Projekt ist die vielseitige Ausrichtung in den Zielgruppen der Bewohnerinnen und Bewohner. Es werden neben Eigentumswohnungen auch Wohnungen speziell für Senioren und Menschen mit Unterstützungsbedarf geschaffen“, führt der Geschäftsführer der Lebenshilfe, Jerome Major, aus.
Die Zufahrt zum Bohenkamp wird zukünftig über die Driburger Straße möglich sein. Dadurch wird die verkehrstechnische Situation im Quartier verbessert. Momentan steht auf dem 16.500 Quadratmeter großen Grundstück noch ein unbewohntes Haus mit angeschlossener Scheune. Dies wird im Zuge der Bauarbeiten abgerissen.
Die Nachfrage nach den Wohnungen sei groß: „Wir haben zahlreiche Anfragen nach Eigentumswohnungen sowie für die Anmietung der seniorengerechten Apartments. Interessenten können sich gerne noch melden“, führt Tobias Nolte, Geschäftsführer der Firma Allerkamp-Lücking aus. Die bedarfsorientierte Unterstützung der Seniorinnen und Senioren wird vom „Pflegedienst Zuhause“ übernommen, der auch den Betrieb der Tagespflegeeinrichtung übernimmt. „Mit barrierefreiem und seniorengerechten Wohnen in zentraler Lage in Brakel können wir in Kombination mit der Tagespflege vielen Menschen ein Angebot machen, dass es so in Brakel noch nicht gibt“, erklärt Jerome Major.
Die Planung der Gebäude sieht eine dreigeschossige Umsetzung vor. Das Projekt setzt durch Gründächer und Rigolen besondere Akzente im Bereich der Nachhaltigkeit und des Hochwasserschutzes. Insgesamt wird ein zweistelliger Millionenbetrag investiert.

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