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Symbolische Schlüsselübergabe

Stadt Höxter weiht neue Rettungswache ein

Höxter (ozm) - Nach 21 Monaten Bauzeit wurde die neue Rettungswache der Stadt Höxter offiziell eingeweiht. Der Neubau der Rettungswache war notwendig geworden, weil die bisherige Wache den aktuellen Anforderungen an den Rettungsdient nicht mehr entsprach.

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V.l.: Georg Beverungen (Leiter Hochbau Stadt Höxter), Andreas Breithaupt (Architekt) und Bürgermeister Alexander Fischer übergeben die Rettungswache an Jürgen Schmits (Leiter des Rettungsdienstes) und Stefan Fellmann (Fachbereichsleiter Ordnung, Recht und Bürgerservice).

© Foto: privat

1974 ist das Rettungs- und Krankentransportwesen an die Stadt Höxter übertragen worden. Zuerst war der Rettungsdienst im Feuerwehrgerätehaus Höxter untergebracht. 1995 folgte der Umzug in das angrenzende städtische Wohnhaus, das zu diesem Zweck umgebaut und um eine Fahrzeughalle erweitert wurde.
„Heute werden dort allerdings die Anforderungen für eine funktionale, zeitgemäße und moderne Rettungswache nicht erfüllt“, sagte Bürgermeister Fischer. Er freute sich, die neue Wache, bei der dies der Fall ist, an den Rettungsdienst übergeben zu können und erklärte die Vorteile der neuen Wache.
Durch ebenerdige und direkte Laufwege können wichtige Sekunden zum Ausrücken eingespart werden.
Im Obergeschoss der Wache sind dagegen ein Apartment für den Notarzt sowie ein Schulungsraum untergebracht. Denn seit 1992 ist Höxter eine Lehrrettungswache, an der Rettungsassistenten und Rettungssanitäter von der Stadt ausgebildet werden.
Zudem verfügt die Wache mit 8 individuelle Ruheräume für die Mitarbeiter, ein großer Aufenthalts- und Besprechungsraum sowie viele Lagermöglichkeiten für Medikamente und Materialien über deutlich mehr Platz für die Belange des Rettungsdienstes. In der Fahrzeughalle befinden sich Stellplätze für 6 Fahrzeuge.
Außerdem gibt es an der neuen Wache nun eine Schwarz-Weiß-Trennung von Arbeits- und Zivilkleidung zur Vermeidung von Keimverschleppung. Von der Desinfektionshalle für Einsatzfahrzeuge geht in einen Waschraum für die Arbeitskleidung und anschließend zu den Duschräumen. Auch eine Geschlechtertrennung kann an der neuen Rettungswache vollzogen werden. Die Wache bietet Platz für bis zu 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
In der Wache befinden sich Monitore, auf denen aktuelle Informationen und wichtige Hinweise zu den Einsätzen eingesehen werden können. Dennoch schenkte Andreas Breithaupt, der als Architekt der Wache zuvor den Bau und die Planungen erläutert hatte, dem Rettungsdienst unter Leitung von Jürgen Schmits eine analoge Magnettafel: „Nur für alle Fälle“.
Auch Schmits freute sich über die Fertigstellung neue Wache: „Es kann gesagt werden, es hat sich gelohnt.“ Mit der heutigen Einweihung sei die Voraussetzung geschaffen, dass den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rettungsdienstes ein ansprechendes Arbeitsumfeld geboten werde.
Der Umzug der Rettungsfahrzeuge und die Umstellung der Technik auf die neue Wache sind für die Pfingstwoche geplant. Die Innenausstattung wie Möblierung, Einbauschränke und Küche war zuvor bereits durch das SG 31 Brandschutz/Rettungsdienst der Stadt fachkundig organisiert worden, so dass ein schneller Übergang in die neue Wache gewährleistet ist. Auch an der Organisation und der Durchführung der Einweihungsfeier war das SG 31 maßgeblich beteiligt.
Zu deren Abschluss sprach Pater Thomas Wunram, Sprecher der Notfallseelsorger im Kreis Höxter, den Segen für die neue Wache. Bürgermeister Fischer bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rettungsdienstes, die täglich für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger der Stadt sorgen.
Im Anschluss an die symbolische Schlüsselübergabe ging es schließlich noch für die zahlreichen interessierten Gäste auf eine Tour durch die neue Rettungswache.

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