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Stadt Höxter sucht

Wohnraum für Geflüchtete

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Bitten Hauseigentümer, Wohnraum zu melden (v.l.): Bürgermeister Daniel Hartmann, Ansprechpartnerin Christina Müller (Bausie) und Dezernent Stefan Fellmann.

© Foto: Stadt Höxter

Höxter (ozm) - 236 ukrainische Flüchtlinge wohnen aktuell in Höxter. Unter großer und engagierter Mithilfe der Bevölkerung konnten die Geflüchteten zu großen Teilen in privaten Wohnungen untergebracht werden. Die Stadt Höxter rechnet kurzfristig mit weiteren Zuweisungen. Bürgermeister Daniel Hartmann und Sozialdezernent Stefan Fellmann bitten daher um Unterstützung bei der Suche nach Wohnraum.
Der Krieg in der Ukraine hat dafür gesorgt, dass sich direkt nach Beginn eine Vielzahl von Gastfamilien und Wohnungseigentümern bei der Stadt gemeldet hatten, um ukrainische Familien, vor allem Frauen mit Kindern, aufzunehmen. Bisher hat die Stadt Höxter mit der tatkräftigen Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger insgesamt 236 ukrainischen Flüchtlingen, davon 84 Kindern, eine Unterkunft zur Verfügung stellen können. „Ich bin weiterhin sehr dankbar für die große Hilfsbereitschaft der Höxteraner Bevölkerung. Dadurch ist es uns bislang sehr gut gelungen, die Menschen in unserer Stadt aufzunehmen“, so Bürgermeister Daniel Hartmann.
Neben privaten Wohnungen werden die Geflüchteten auch in kommunalen Flüchtlingsunterkünften wie z.B. den ehem. Schulgebäuden in Ovenhausen und Stahle untergebracht. Die Kapazitäten sind auch hier zunehmend erschöpft.
Die Stadt Höxter ist nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz weiterhin verpflichtet, neben Menschen aus der Ukraine auch Flüchtlinge aus anderen Ländern aufzunehmen. Da mit weiteren, steigenden Zuweisungen in den nächsten Wochen zu rechnen ist, wird noch zusätzlicher Wohnraum benötigt.
„Wer kurzfristig eine Unterkunft zur Verfügung stellen kann, wird gebeten, sich bei uns zu melden“, bittet der Bürgermeister weiterhin um Unterstützung aus der Bevölkerung.
Für die Akquise der Wohnungen ist die gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft (Bausie) zuständig. Gesucht wird abgeschlossener Wohnraum, der längerfristig von den Flüchtlingen bewohnt werden kann. „Das können Mietwohnungen oder auch ganze Häuser sein“, ergänzt Christina Müller, zuständige Mitarbeiterin der BauSie.
Interessenten können sich mit ihr in Verbindung setzen unter Tel. 05531/939518 oder per E-Mail unter christina.mueller@bausie.de.

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