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Zentrale Enthärtung des Brakeler Trinkwassers

Brakel (ozm) - Das kommunale Versorgungsunternehmen der Stadt Brakel hat seine Kunden befragt, ob diese für eine mögliche Einführung einer zentralen Enthärtung des Trinkwassers stimmen oder nicht. Insgesamt haben sich an dieser Umfrage 1.623 Haushalte beteiligt. Rechnerisch ergab sich eine Wahlbeteiligung von 35,54 %.
Das Ergebnis der Umfrage: Ja-Stimmen 64%, Nein-Stimmen 36%.
Aufgrund des nun vorliegenden Umfrageergebnisses, bei dem die Mehrheit der Bürger der Einführung einer Zentralen Enthärtung unter Berücksichtigung der prognostizierten, erforderlichen Gebührenerhöhung von 68 Ct/m³ zugestimmt hat, ist der nächste Schritt nun die Durchführung des Pilotversuchs für die Dauer von etwa einem halben Jahr, informierte der technische Betriebsleiter des Wasserwerkes Christof Münstermann.
Der Betrieb einer kleineren Anlage mit vergleichbarer Technik wird laut Machbarkeitsstudie circa 70.000 € kosten.
Der Betriebsausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, dass aufgrund des Umfrageergebnisses zur Verifizierung der nächsten Planungsschritte eine Pilotanlage betrieben wird. Aus dem Betrieb der Pilotanlage sollen praxisnahe Kenngrößen ermittelt werden, welche eine präzisere Abschätzung der real zu erwartenden Betriebskosten zulassen.
Sofern die späteren Ergebnisse des Pilotversuches keine Hinderungsgründe aufzeigen, könnte noch in 2018 im Betriebsausschuss der nächste Beschluss für die weiteren Projektschritte gefasst werden. Für Planung, Genehmigung und Bau einer „Zentralen Enthärtungsanlage“ ist mit einer Laufzeit von etwa drei Jahren zu rechnen.

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